Donnerstag, 15. Dezember 2011

Allergie in Bewegung: IGAV startet YouTube-Kanal


Mit einem eigenen channel auf der Videoplattform YouTube erweitert die IGAV – Interessensgemeinschaft Allergenvermeidung ihre Internetkommunikation. Aufwww.youtube.com/allergenvermeidung werden ausgewählte Themen rund um Allergien präsentiert. Den Anfang macht ein Beitrag über die Hausstaubmilben-Allergie. Denn: Betroffene Allergiker haben jetzt in der kalten Jahreszeit besonders mit ihren Beschwerden zu kämpfen.

Der Verein IGAV – Interessensgemeinschaft Allergenvermeidung setzt verstärkt auf das Medium Video und hat nun einen eigenen YouTube-channel eröffnet. Zum Start ist ein Video über Hausstaubmilben-Allergie verfügbar: In knapp 6 Minuten wird ein Überblick über Auslöser und Symptome gegeben, der Lungenfacharzt Prim. Dr. Gert Wurzinger beschreibt Möglichkeiten der Diagnose und Behandlung und eine kleine Auswahl an Tipps zur Allergenvermeidung bzw. -reduzierung zeigt, wie man den Milben erfolgreich zuleibe rücken und eine Ausweitung der allergischen Beschwerden zum chronischen Asthma verhindern kann.

Das Themenangebot soll nun sukzessive ausgebaut werden. Allergiker haben die Möglichkeit, die Beiträge zu kommentieren und den neuen Kanal zu abonnieren. Sie erhalten damit automatisch eine Mitteilung, sobald ein neues Video online geht. „Videos sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Informationsarbeit im Internet“, so Elisabeth Leeb, Obfrau der IGAV. „In kurzen, knackigen Beiträgen werden wir verständlich aufbereitete, seriöse Information zum Thema Allergien an die Öffentlichkeit bringen und damit einen weiteren Beitrag zur Aufklärung und Sensibilisierung für die Wichtigkeit des frühzeitigen Erkennens und Behandelns von allergischen Erkrankungen sowie für die Bedeutung der Allergenvermeidung leisten.“ Neben der facebook-fanpage und einem Forum ist der YouTube-channel nun der dritte Kommunikationskanal des Vereins im Social Web.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Bewertungen von Kliniken, Kuranstalten und Ärzten sehr hilfreich

Klagenfurt (pts) Das Bewertungsportalhttp://www.medicalreport.at hat es in kürzester Zeit zu einer der größten Bewertungsplattformen gebracht. Das Erfolgskonzept ist klar erkennbar: Über 180.000 Ärzte, Kliniken und Kurhäuser sind in der Suchmaschine sehr gut selektiert, leicht und sehr schnell zu finden. Neueste Technologie ermöglicht eine unkomplizierte Anwendung. Völlig frei und anonym werden Bewertungen zu Ärzten, Kliniken und Kuranstalten daher sehr gerne bei http://www.medicalreport.at ins Netz gestellt.


medicalreport.at: Bewertungen zu Ärzten, Kliniken und Kuranstalten
 
Und Gründe gibt es wirklich sehr viele. Fast täglich berichten uns die Medien von Kunstfehlern in Kliniken, Fehldiagnosen, die für den Patienten oft tragisch enden. Viel wird über unser Gesundheitswesen berichtet. Und immer mehr Patienten trauen sich auch über ihr Erlebtes zu berichten. Zu http://www.medicalreport.at haben die Patienten Vertrauen, eine seriöse Bewertungsplattform, die bereits nach nur wenigen Monaten extrem hohe Zugriffsraten zu verzeichnen hat. Auch die Ärzte und Kliniken erkennen nun, dass positive Bewertungen im Netz den Patienten eher veranlassen, einen Arzt früher zu konsultieren.

Durch die damit verbundene Früherkennung von gefährlichen Erkrankungen wird der Behandlungserfolg wesentlich gesteigert. Der Bedarf an Information im Gesundheitsbereich wird weiter steigen und die Patienten stehen immer mehr auch den Ärzten und Kliniken kritischer gegenüber.

Zeit macht glücklicher als Geld

Zeitforscher: "Zeit kann man nicht kaufen"


Uhr: Zeit kann geben, was Geld nicht gelingt (Foto: pixelio.de/Berwis)
Philadelphia/Bamberg/Klagenfurt (pte) Denken Menschen über die Zeit nach, so suchen sie in Folge eher Kontakt zu anderen. Sie werden dabei glücklicher als andere, die an Geld denken und dadurch zur Arbeit angespornt werden. Das berichten US-Forscher in der Zeitschrift "Psychological Science". "Unsere Gesellschaft krankt daran, dass sie sich ständig nur beschleunigt. Wer sich mit Raum, Zeit und dem eigenen Leben beschäftigt, gewinnt leichter Abstand vom Alltag und erkennt besser, was wichtig ist", kommentiert der Bamberger Soziologe Fritz Reheis http://www.fritz-reheis.de, Autor mehrerer Sachbücher zum Umgang mit Zeit, gegenüber pressetext die Ergebnisse. 

Schon Gedanken machen einen Unterschied

Die Forscher der University of Pennsylvania http://www.upenn.edu brachten ihre Testpersonen zunächst dazu, unbewusst an Zeit oder an Geld zu denken. Sie ließen sie Wörterrätsel lösen, bei denen entweder Begriffe wie "Uhr" oder "Tag" vorkamen, oder jedoch solche wie "Wohlstand" oder "Dollar". Dann kam die Frage, wie man die nächsten 24 Stunden verbringen werde. Jene aus der "Zeitgruppe" planten dabei verhältnismäßig mehr Zeit für Freunde oder Familie ein, die "Geldgruppe" mehr für die Arbeit.

Wiederholt wurde das Rätsel in einem Studentencafe. Nun beobachteten die Forscher auch, wie sich die Getesteten im Anschluss verhielten. Diejenigen, die sich mit Zeitbegriffen beschäftigt hatten, plauderten mehr mit anderen oder führten eher Telefonate. Hatten sie sich zuvor mit Geldbegriffen beschäftigt, so wurde die verbleibende Zeit eher zum Studium oder für Schreibaufgaben genützt. Ein Fragebogen beim Verlassen des Cafes zeigte, dass sich die Vertreter der ersten Gruppe glücklicher und zufriedener fühlten als die der zweiten.

Erst die Zeit bringt Glück

"Geld motiviert Menschen zu mehr Arbeit. Arbeit macht jedoch nicht immer glücklich, im Gegensatz zum Zusammensein mit geliebten Menschen. Der Gedanke an Zeit bringt das stärker ins Bewusstsein", so die Studienautorin Cassie Mogilner. Oftmals stehe nur das richtige Geldausgeben und -sparen im Fokus der Frage, wie man glücklich wird. Das lasse jedoch darauf vergessen, dass Zeit eine viel wichtigere Ressource sei. "Man sollte zwar nicht aufhören zu arbeiten, jedoch häufig daran erinnert werden, dass Freunde und Familie auch Zeit brauchen", empfiehlt die Forscherin.

Fritz Reheis schließt sich dieser Sichtweise an. "Der Neoliberalismus hat den Spruch 'Zeit ist Geld' zum Glaubenssatz nicht nur der Wirtschaft, sondern sogar für das Privatleben erhoben. Im Mittelalter hätte niemand den Satz verstanden, da er in Wahrheit keine Gleichung ist. Denn es ist nur sehr begrenzt möglich, Geld in Lebenszeit zu verwandeln", so der Experte. Falsch sei die Aussage auch, da sich das Prinzip der Nutzenmaximierung aller als nicht nachhaltig herausgestellt hat. "Das sieht man in den Krisen, den sozialen Ungleichheiten und auch den ökologischen Problemen, die diese Denkweise ausgelöst hat. Nachhaltig ist erst, was wie die Natur einem Kreislauf folgt."

Sinn braucht Auszeiten

"Geld und das, was wir mit ihm erwerben können, ist für uns immer faszinierend und erstrebenswert. Doch es befriedigt unsere Sehnsüchte nie ganz", ergänzt Peter Heintel vom Institut für Interventionsforschung und kulturelle Nachhaltigkeit der Universität Klagenfurt http://www.uni-klu.ac.at/iff/ikn. Höhere Dinge wie Glück oder der Sinn des Lebens erschließen sich erst durch Reflexion, die wiederum nicht ohne Pausen- und Auszeiten auskommt. "Früher gewährleisteten dies Feiertage – bedeutet doch Gottesdienst nichts anderes als über Sinn nachzudenken. Heute haben wir diese Unterbrechungen des Alltags verloren. Erst deshalb wurden Fragen nach Sinn und Glück modern", so Heintel gegenüber pressetext.

Hohes Selbstwertgefühl ist gut für die Gesundheit

Starke Menschen reagieren auf Bedrohungen deutlich gelassener


Lächelnde junge Frau: Starkes Bild von sich selbst ist gesund (Foto: aboutpixel.de/J. Blank)
Christchurch (pte) Ein hohes Selbstwertgefühl fühlt sich nicht nur gut an, es hat auch gesundheitliche Vorteile. Es schützt Herz und Immunsystem. Dieses Gefühl des eigenen Wertes lässt uns bei Bedrohungen gelassener reagieren. Heute entstehen Bedrohungen in der westlichen Gesellschaft jedoch eher in Zusammenhang mit dem sozialen Status als mit einer Bedrohung von Leib und Leben. 

Der Psychologe Andy Martens von der University of Canterbury http://www.canterbury.ac.nzüberlegte gemeinsam mit seinem Team, ob dieser Effekt noch weit reichender sein und sogar physiologische Reaktionen verringern könnte.

Einschätzung

Die Wissenschaftler führten eine Reihe von Experimenten durch an denen insgesamt 184 Personen teilnahmen. Bei einem Test erhielten die Teilnehmer ein falsches Feedback über ihre Intelligenz oder ihre Persönlichkeit. Ziel war es, das Selbstwertgefühl zu senken. Bei einem anderen Test wurden sie ersucht, ihr natürliches Selbstwertgefühl zwei Wochen lang jeden Tag zu bewerten. Zusätzlich wurde die Aktivität des Vagustonus des Herzens analysiert. Diese Werte geben an, wie stark das parasympathische Nervensystem (PNS) die Aktivität des Herzens beeinflusst.

Beeinflussung des Herzens

Das parasympathische Nervensystem sorgt für die Verlangsamung und Beruhigung des Herzens. Es steht damit im genauen Gegensatz zum sympathischen Nervensystem, das Reaktionen wie "Kampf oder Flucht" steuert. Das parasympathische Nervensystem reduziert Stress und Entzündungen. Ist es nicht ausreichend aktiv, kann es zu kardiovaskulären Problemen und Autoimmunerkrankungen kommen.

Bei jedem Test entsprach ein höheres Selbstwertgefühl einem höheren Vagustonus. Martens betont laut NewScientist, dass die aktuelle Studie erstmals nachweist, dass Veränderungen des Selbstwertgefühls zu einer direkten Veränderung der Physiologie führen können. Damit sei ein wichtiger Schritt zur Überbrückung der Kluft zwischen Selbstwertgefühl und Gesundheit gelungen.

Familie und Freunde

Der Psychologe ist davon überzeugt, dass die zuverlässigste Möglichkeit zur Verbesserung des Selbstwertgefühls darin besteht, sich mit Freunden oder Familienmitgliedern zu umgeben, die einen unterstützen. Menschen, die ein überzeugend positives Feedback geben, sind hilfreicher als wenn man zum Beispiel versucht, positiv zu denken.

Ein niedriges Selbstwertgefühl bedeute laut Martens mehr als sich einfach schlecht zu fühlen. Es bedeute auch, dass der Körper nicht optimal funktioniert und das könne ernsthafte gesundheitliche Folgen haben.

Fluglärm verdirbt den Geschmack

Gehirn kann sich nicht auf das Essen konzentrieren


Essen im Flugzeug: Ohne Würze schmeckt es langweilig (Foto: pixelio.de/Langer)
Stuttgart (pte) Catering-Services müssen Menüs für Fluggäste stets kräftig würzen, und auch NASA-Astronauten sind für deftige Geschmacksvorlieben bekannt. Warum das so ist, haben Forscher der Universität Manchesterhttp://www.manchester.ac.uk nun herausgefunden. 

Wie sie in der Fachzeitschrift "Food Quality and Preference" berichten, verringern Hintergrundgeräusche den Geschmack - zumindest in der Wahrnehmung des Speisenden. Sie spielten Versuchspersonen per Kopfhörer verschiedene Geräusche zu, gaben ihnen Süßes und Salziges zu essen und ließen sie bewerten. Bei Stille war der Geschmack weit intensiver als bei Lärm.

Flugzeuge sind Geschmackskiller

"Lärm, Trockenheit, niedriger Luftdruck und vielleicht auch die Beschleunigung verschlechtern im Flugzeug die Geruchs- und Geschmackswahrnehmung", erklärt Florian Mayer vom Fraunhofer Institut für Bauphysik http://www.ibp.fraunhofer.de im pressetext-Interview. Gut gewürzte Gerichte wie etwa die thailändische oder indische Küche kommen somit im Flieger gut an, während geschmacksarme Speisen die Passagiere langweilen. "Besonders stark ist die Abschwächung bei salzig und süß, etwas weniger bei bitter und sauer. Scharfes nimmt der Körper als Schmerz statt als Geschmack wahr, weshalb es keine Änderung gibt."

Mayer hat mit Kollegen nachgewiesen, dass die Druckverhältnisse im Flugzeug Geruch und Geschmack einer Speise verändern. "Zwar gehen bei Tiefdruck mehr Geruchsmoleküle in die Luft, was für besseres Riechen günstig wäre. Doch sinkt die Löslichkeit der Nasenschleimhaut, wodurch weniger Moleküle die Rezeptoren erreichen. Diese werden zudem mit weniger Sauerstoff versorgt, weshalb man im Flugzeug oder auf hohen Bergen ähnlich schlecht riecht wie mit verstopfter Nase", erklärt der Experte. Ähnlich verhindert fehlende Luftfeuchte das Funktionieren der Nasenschleimhaut, da diese zu trocken bleibt.

Wie man schlechte Küche kaschiert

Der Einfluss von Geräuschen geht hingegen auf die Kappe der verringerten Aufmerksamkeit. "Nicht die Lautstärke entscheidet, sondern wie unangenehm ein Geräusch ist. Je störender es ist, desto eher lenkt das Gehirn darauf seine Konzentration - und desto unangenehmer wird auch Geruch und Geschmack wahrgenommen", so der Wissenschaftler. Je stiller oder weniger ablenkend Gastronomen ihr Raumambiente gestalten, desto mehr profitiert also der Geschmack. Wer hingegen keine gute Küche zu bieten hat, setzt besser auf grelle Beleuchtung und laute Musik.

Sonntag, 7. März 2010

Brüste wie Hollywood-Stars ganz ohne Silikon und Skalpell

Brustvergrößerung mit körpereigenen Stammzellen

Wien (pts) - Kürzlich berichteten Medien über die vergrößerten Brüste von Hollywood-Star Nicole Kidman. Angeblich hat Kidman ihr volleres Dekolleté dem Stillen ihres Kindes zu verdanken. Doch Schwangerschaft und Stillen führen nicht automatisch zu mehr Brust - im Gegenteil. Die Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett erfüllt vielen Frauen natürlich und dauerhaft den Traum von größeren Brüsten!

"Viele Frauen beklagen nach einer Schwangerschaft den Verlust an Brustvolumen, Form und Stabilität. Stammzellen aus körpereigenem Fett eignen sich gut zum Vergrößern kleiner oder schlaffer Brüste, ganz ohne Silikon und Skalpell", sagt DDr. Karl-Georg Heinrich, Experte für Neue Kosmetische Chirurgie und Anti-Aging aus Wien, der als erster europäischer Arzt in seiner Ordination Clinic DDr. Heinrich® diese Form der Brustvergrößerung ohne Silikon anbietet. Sie eignet sich für alle Arten von kleinen Brüsten.

Zunächst wird Körperfett schonend mit speziellen patentierten Mikrokanülen entnommen. Nach Anreicherung mit körpereigenen Stammzellen wird das Eigenfett in die Brust injiziert: Ohne Skalpell, unansehnliche Narben und implantierte Fremdkörper. Aus den Stammzellen entsteht neues, lebendes Gewebe.

Die mit Stammzell-angereichertem Eigenfett vergrößerte Brust fühlt sich - da die Volumszunahme nicht aus Silikon, sondern Fettgewebe besteht - völlig natürlich an und sieht auch in jeder Position "echt" aus. Sowohl die Fettabsaugung mit gewebeschonenden Mikrokanülen als auch die Brustvergrößerung können innerhalb weniger Stunden unter Lokalanästhesie oder im Dämmerschlaf vorgenommen werden. Sicherheit des Eingriffs und Dauerhaftigkeit des Ergebnisses belegen klinische Studien aus Japan.

Stammzell-angereichertes Eigenfett wird auch zum Formen anderer Körperregionen wie Po, zur Korrektur von Dellen, sowie Hautverjüngung an Gesicht, Dekolleté und Händen verwendet.

Weitere Informationen: http://www.brustvergroesserung-ohne-silikon.at.

Wenn die Sexualität erwacht ...

Beim ersten Sex ist die Scheidenflora oft noch nicht ausreichend entwickelt, um sich vor fremden Eindringlingen zu schützen. Daher sollten sich besonders junge Mädchen mit milchsäurebildenden Laktobazillen schützen.

Im gesunden, ausgereiften Zustand ist die Scheidenflora von einer Vielzahl an Laktobazillen besiedelt, die maßgeblich für den Säuregehalt des Scheidenmilieus verantwortlich ist. Im Idealfall entspricht dieser Wert 3,8 bis 4,5 pH. Abhängig vom Lebensalter, dem Zyklus der geschlechtsreifen Frau und von der Östrogenproduktion nimmt die Laktobazillen-Konzentration zu oder ab. Speziell während der Menstruation ist frau daher besonders anfällig für Infektionen. Die Laktobazillen-Konzentration wird unter Hormoneinfluss stark reduziert, die Anzahl an Krankheitserregern wie Gardnerella vaginalis nimmt drastisch zu und es kommt zur Infektion. Auch psychische Belastungen, Antibiotikatherapien sowie östrogenhaltige Medikamente sind wissenschaftlich anerkannte Ursachen für die bakterielle Vaginose.

Besonders junge Mädchen sind betroffen
„Viele Mädchen leiden gerade in jungen Jahren unter ständig wiederkehrenden Scheideninfektionen”, so Dr. Claudia Neudecker, Frauenärztin an der Rudolfstiftung in Wien und Betreuerin der „First Love”-Ambulanz. Der Grund: Ihre Scheidenflora ist noch nicht voll entwickelt und ist in ihrer Zusammensetzung nicht ausreichend mit Laktobazillen ausgestattet. Laktobazillen bieten der Scheide einen natürlichen Schutz vor fremden Keimen und halten das Zusammenspiel von Bakterien und Pilzen im Gleichgewicht. „Zudem kommt es bei jungen Frauen des öfteren zu wechselnden Partnern”, so die Gynäkologin weiter. „Die – natürlich notwendige – Verwendung von Verhütungsmitteln wie Kondome, Zäpfchen mit spermizider Wirkung und auch die Antibabypille machen die Scheidenflora störanfälliger. Auch aus diesem Grund ist die zusätzliche Gabe von Laktobazillen sinnvoll.”

Richtige Intimpflege
Auch falsche oder übertriebene Intimhygiene, sowie das Tragen zu enger und synthetischer Kleidung gehören zu den Auslösern von Scheideninfektionen. Mädchen fühlen sich oft „unsauber”, besonders zu Zeiten der Menstruation. Oftmals greifen sie zu antibakteriellen Mitteln, die die Scheidenflora erst recht ins Ungleichgewicht bringen. Zu empfehlen ist die Reinigung nur mit lauwarmem Wasser (ohne Waschlappen), maximal mit einem sanften, milchsäurehaltigen Pflegeschaum mit Aloe und Hamamelis, z. B. Lactamousse® aus der Apotheke.

Geliebt, aber auch nicht gesundheitsfördernd: der sexy Stringtanga unter der hautengen Jeans. Baumwolle ist bei häufigen Infektionen die bessere Variante. Zusätzlich bietet sich eine Kur mit laktobazillenhaltigen Kapseln an, die die Scheidenflora wieder ins Gleichgewicht bringen: zum Beispiel GynophilusCE Scheidenkapseln (Medizinprodukt). Sie enthalten spezielle Milchsäurebakterien – den Lactobacillus Casei Rhamnosus (LCR35) – in sehr hoher Anzahl. Täglich verwendet, sorgen sie für eine gesunde Scheidenflora – der beste Schutz vor Scheideninfektionen. Erhältlich in der Apotheke.

Kontakt: „First Love“-Jugendberatungsstelle in der Krankenanstalt Rudolfstiftung, 1030 Wien, Juchgasse 25/ 1. Stock
Beratungszeiten: Mo und Mi 14–16 Uhr, Tel. 01/71165-4712, www.firstlove.at

Infos: Broschüre und Gratismuster anfordern unter Tel. 01/879 99 07 oder 0664/408 18 19, www.gesundescheide.at


Germania_Bikinidame© stockbyte/gettyimages